Immer mehr Menschen sprechen über das Hanfprotein. So scheint das Thema ein relativ neues Thema zu sein. Allerdings hat Hanf eine sehr lange Geschichte. Die Pflanze ist nämlich schon 12.000 Jahre alt. Ursprünglich wurde sie bereits in den amerikanischen Kolonien angebaut.

Trotzdessen, dass die Pflanze so alt ist, ist sie gerade in der letzten Zeit besonders in den Fokus gerückt. Vor allem vegane Sportler greifen gerne auf das Hanfprotein zurück. Zunächst stellt sich jedoch die Frage, was Hanfprotein überhaupt ist und was die Vorteile hiervon sind.

1. Was ist Hanfprotein?

Hanfprotein ist im Unterschied zum klassischen Whey-Protein ein veganes Protein. Das Protein besitzt ein Eiweißgehalt von mehr als 50 %. Das Hanfproteinpulver wird aus dem sogenannten Nutzhanf hergestellt. Auch enthält das Hanfprotein nur kleine und damit unbedeutende Mengen an THC. Damit hat das Hanfproteinpulver keine psychoaktive beziehungsweise berauschende Wirkung im Körper. Aus diesem Grund ist Hanf strikt von Marihuana zu trennen. Sie stammen zwar aus der selben Cannabisfamilie, gleichwohl weisen sie keine weiteren Gemeinsamkeiten auf. Hanfkonsum ist damit absolut gesund, sicher und zugleich legal.

2. Vorteile von Hanfprotein?

Hanf Protein weist zahlreiche Vorteile auf.

Proteingehalt

Hanfprotein hat einen sehr hohen Proteingehalt. Dabei handelt es sich bei diesen Protein um ein hochwertiges Protein, da es sämtliche Aminosäuren enthält. Damit ist es ein vollständiges Protein. Dies bedeutet seinerseits, das es alle essenziellen Aminosäuren enthält. Gerade diese Eigenschaft ist bei pflanzlichen Proteinen ansonsten selten. Zugleich haben viele Menschen bei der Verdauung von Whey-Protein Probleme. Im Gegensatz dazu, ist das Hanfprotein einfach zu verdauen, da der Körper fast alle Aminosäuren dieses Proteins nutzen kann.

Steigerung des Muskelaufbaus und der Regeneration

Neben dem hohen Proteingehalt enthält das Hanfprotein auch viele verzweigte Aminosäuren. Diese verzweigten Aminosäuren stimulieren das Muskelwachstum und beschleunigen zu gleich die Regeneration nach dem Training. Hierdurch baut man schneller Muskeln auf und kann zugleich gleich öfters trainieren, da die Regeneration beschleunigt wird.

Das Risiko von Herzkrankheiten wird reduziert

Weiterhin enthält Hanf gesunde Fette. So bietet es pro Portion circa 3 g Fett, welches aus den guten Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren stammt. Diese beiden Fettsäuren gelten allgemein als entzündungshemmend. Dabei sind besonders Lebensmittel zu empfehlen, die ein niedriges Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren enthalten. Hierzu gehören gerade die Hanfsamen. Hierdurch wird die Herzgesundheit verbessert, da die Entzündungen im menschlichen Körper reduziert werden können.

Positive Effekte auf das Gewicht

Eine erhöhte Proteinzufuhr trägt allgemein dazu bei, Heißhunger-Attacken zu verhindern (sog. Proteineffekt). Dabei enthält der Hanf zahlreiche Ballaststoffe. Diese Ballaststoffe könne nun den Blutzuckerspiegel regulieren, so dass man sich länger satt fühlt und dementsprechend Heißhunger-Attacken verhindern kann.

Fazit

Hanf wird von den Menschen die schon seit vielen Jahrhunderten angebaut und auch in die Nahrung eingebaut. Gerade in der letzten Zeit werden hierbei die gesundheitlichen Vorteile von Hanf in den Mittelpunkt gerückt. So hat Hanf zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und ist vor allem für Menschen relevant, die sich vegan ernähren möchte. So stellt dieses Protein eine gute Quelle für gesunde Fettsäuren und hochwertiges Protein dar.

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Lukas Ebersbach
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