Das Vitamin D gehört in die Kategorie der fettlöslichen Vitamine und wird auch als Hormon eingestuft. Es kann vom Körper, durch Sonnenlicht, zu einem großen Teil selbst aufgebaut und / oder durch die Nahrung aufgenommen werden.

Das Vitamin ist im Wesentlichen am Stoffwechsel von Kalzium und Phosphat beteiligt und kann auf diese Weise die Nahrungsaufnahme im Darm verbessern. Darüber hinaus ist es maßgeblich für den Knochenaufbau verantwortlich und beeinflusst verschiedene Hormone und das Immunsystem.

Wichtige Fragen über das unterschätze Vitamin

Ohne Sonne ist kein Leben möglich. Dieser Fakt gilt nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für uns Menschen. Alles Leben auf diesem Planeten ist von dem Licht unseres Sterns abhängig. Unser Körper braucht es unter anderem, um Vitamin D bilden zu können, weshalb es auch oft als Sonnenvitamin bezeichnet wird. Was es mit diesem Vitamin auf sich hat, wird nachfolgend beschrieben und die wichtigsten Fragen werden geklärt.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten?

In Lebensmitteln kommt das Vitamin nur in geringen Mengen vor. Abgesehen von den tierischen Lebensmitteln, Eigelb und einigen Pilzen bzw. in angereicherten Lebensmitteln ist es in der Nahrung so gut wie kaum vorhanden.

Wie viel Sonnenvitamin braucht der menschliche Körper?

Schätzungen zufolge braucht man für eine angemessene Zufuhr bei fehlender körpereigener Bildung nach den Referenzwerten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schwangere und Stillende rund 20 µg Vitamin D am Tag.

Einschätzungen vonseiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nehmen Kinder am Tag über die Ernährung mit handelsüblichen Lebensmittel und gewöhnlicher Ernährung rund 1 bis 2 µg Vitamin D auf. Diese Menge ist bei einer fehlenden körpereigenen Produktion nicht ausreichend, um den Schätzwert zu erreichen. Die Differenz kann bei den entsprechenden Bedingungen durch die körpereigene Bildung des Vitamins in der Haut bei Sonneneinstrahlung gedeckt werden. Die Bedingungen sind von der geografischen Lage, den klimatischen und kulturellen Faktoren abhängig. Die wichtigsten Faktoren sind der Breitengrad, die Jahreszeit, die Tageszeit, Anzahl der Sonnenstunden, Kleidung und die Aufenthaltsdauer im Freien. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel sollte in Ansprüche mit einem Mediziner bzw. einer Medizinerin erfolgen. Es ist anzuraten, vor einem Nahrungsergänzungsmittel den aktuellen Status des Vitamins zu überprüfen.

Was passiert bei zu viel oder zu wenig Vitamin D?

Ein Überschuss an Vitamin D ist sehr selten. Allerdings ist eine akute und langfristige Überdosis umso gefährlicher. Die in der Folge erhöhte Calciumkonzentration im Blut kann zu einer erhöhten Urinausscheidung, Übelkeit, Erbrechen und im schlimmsten Fall zu Nierensteinen führen. Diese Nebenwirkungen können im Extremfall zu Nierenversagen und sogar zum Tod führen.

Ein Mangel an Vitamin D kann im Körper zahlreiche Ursachen haben. Gefährdet sind hier allen voran Personen, die sich am Tag nur selten im Freien aufhalten, zum Beispiel ältere Personen oder Säuglinge. Bei kleineren Kindern kann eine Unterversorgung von Vitamin D zu Rachitis führen. Dabei erhalten die Knochen nicht die richtigen Mineralien, werden weich und fangen an sich zu verformen. Das kommt allerdings nur in den seltensten Fällen vor. Bei Erwachsenen führt der Mangel über eine längere Zeit zu Umbauvorgängen und Demineralisierung der voll entwickelten Knochen. Bei älteren Personen führt der Mangel zu einer begünstigen Entstehung von Osteoporose.

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Lukas Ebersbach
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